Registrieren
Kennwort vergessen?


DETLEV KAREL

Sachbuchautor

Sie haben auch eine Frage? Senden Sie ein Mail

Die Bücher von Detlev Karel finden Sie im Bilanzbuchverlag



Wareneinkäufe über das Internet

? Frage: ► Antwort

Ein Klient tätigt immer wieder verschiedene betriebliche Wareneinkäufe über das Internet und erhält Belege, die den Vermerk tragen "Dies ist keine Rechnung". Es ist nicht ersichtlich, ob die Verkäufer selbst Unternehmer oder private Personen sind. Es fehlen jedenfalls alle "Zutaten": also keine UID-Nummern, kein Hinweis auf Umsatzsteuern oder innergemeinschaftliche Lieferungen. Wenn diese Waren aus Deutschland angeliefert werden, liegen trotzdem innergemeinschaftliche Erwerbe vor?

Gundula S., Graz

Wareneinkäufe von Privatpersonen sind keine innergemeinschaftlichen Erwerbe im Sinne des UStG, sondern "normale" Wareneingänge. Es besteht daher keine Erwerbssteuerpflicht und damit kein Vorsteuerabzug einer Erwerbssteuer, ebenso keine Kammerumlage von diesen Warenbezügen.

Die Bezeichnung "Dies ist keine Rechnung" ist allerdings kein Hindernis dafür, dass betriebliche Wareneinkäufe und damit entsprechende Betriebsausgaben vorliegen können. Entscheidend ist natürlich, ob diese Waren tatsächlich für Betriebszwecke angeschafft wurden. Die Worte "Dies ist keine Rechnung" sollen vermutlich erklären, dass der Verkäufer zwar Unternehmer ist, die Waren aber aus außerbetrieblichen Beständen stamm, also privat verkauft werden und keinesfalls in einer zusammenfassenden Meldung zu finden sind.

 

Übergang der Steuerschuld

? Frage > Antwort

 

Ein österreichisches Elektro-Unternehmen erhält von einer deutschen Firma den Auftrag, in Kaufhäusern in Slowenien verschiedene Elektroinstallationen durchzuführen. Die Rechnungen werden an die slowenische Tochtergesellschaft der deutschen Firma gelegt. Meiner Meinung nach ist das eine Werklieferung, die in Österreich nicht steuerbar ist. Die Rechnung wird daher ohne USt mit Hinweis auf Reverse Charge und mit der UID-Nummer des Leistungsempfängers ausgestellt. Wird dieser Umsatz in die UVA aufgenommen bzw. ist der Umsatz in der ZM zu erfassen?

Susanne K, Wien

Auch in Slowenien gilt das System des Überganges der Steuerschuld, also Reverse Charge. Der Leistungsort ist, wie angeführt, Slowenien. Für den österreichischen Installateur liegt daher ein in Österreich nicht steuerbarer Auslandsumsatz vor, der nicht in die Umsatzsteuervoranmeldung aufzunehmen ist. Bei der Aufnahme in die österreichische Zusammenfassende Meldung (ZM) sind zwei Fälle zu unterscheiden. Handelt es sich um so genannte Grundstücksleistungen (Elektroinstallationen im bzw. am Gebäude), ist dieser Umsatz nicht in die ZM aufzunehmen. Handelt es sich um Arbeiten an beweglichen, körperlichen Gegenständen (z.B. Geschäftseinrichtung), ist diese sonstige Leistung in der ZM zu erfassen.

 

Fehlender Geschäftsführer

? Frage           > Antwort         

Der Geschäftsführer einer GmbH muss, soweit mir bekannt ist,  unter bestimmten Voraussetzungen eine außerordentliche Generalversammlung einberufen, vor allem dann, wenn das halbe Stammkapital bereits durch Verluste aufgebraucht ist. Das gilt ebenso für einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens.

Für den Fall, dass aber kein Geschäftsführer mehr vorhanden ist, weil unauffindbar, soll es für die GmbH-Gesellschafter eine Verpflichtung zum Antrag auf Insolvenz geben. Wie ist das zu verstehen?

Josef H, Linz

Wenn der Geschäftsführer einer GmbH aus der operativen Tätigkeit für die GmbH ausscheidet (wenn er z.B. stirbt, unauffindbar ist, verhaftet wurde u.a.), muss im Normalfall unverzüglich ein neuer Geschäftsführer bestellt werden. Ist die GmbH bereits insolvent, muss nach der Insolvenzordnung der Mehrheitsgesellschafter (mehr als 50 % der Stammanteile) die Eröffnung des Insolvenzverfahrens beim Gericht beantragen. Unterlässt er diesen Antrag, dann kommt es zur Gesellschafterhaftung. Dieser Mehrheitsgesellschafter haftet dann persönlich für den durch den verspäteten „Start“ des Verfahrens eingetretenen Schaden, vor allem durch Vergrößerung der Unternehmensschulden (Konkursverschleppung). 

 

Wohnungsvermietung an die Tochter

? Frage > Antwort

In einem Zinshaus wird eine Wohnung an die eigene Tochter (Tochter des Hauseigentümers) vermietet, aber ohne Mieterlös. Der Besitzer spricht von einem Zuwendungsfruchtgenuss, es ist aber nicht klar, um welche Art von Fruchtgenuss es sich handelt und ob das überhaupt eine Rolle spielt. Wie ist bei der Berechnung der Einkünfte vorzugehen?

Gerlinde I., Leoben

Wenn eine Wohnung an die Tochter „vermietet“ wird, aber kein Mietzins verrechnet wird, liegt keine unternehmerische Tätigkeit, sondern ein Vorgang der Privatsphäre vor. Ob die Tochter damit eine Art „Fruchtgenuss“ erhält, ist ohne Bedeutung, denn ein Fruchtgenuss wirkt sich durch die Zurechnung von tatsächlichen Einnahmen aus. Im konkreten Fall stellt die Wohnung Privatvermögen des Hauseigentümers dar. Daraus folgt, dass zwar auf der Erlösseite kein fiktiver Mietertrag anzusetzen ist, dass aber andererseits die anteiligen Betriebskosten nicht absetzbar sind. Das gilt ebenso für die Gebäude-AfA, die um diesen „Privatanteil“ zu vermindern ist.

Ganz allgemein muss die Vermietung „fremdüblich“ sein, um steuerlich anerkannt zu werden. Auch eine symbolische, im Fremdvergleich zu niedrige Miete reicht nicht aus. Nicht fremdüblich ist natürlich ein weiter Begriff, aber im Zusammenhang mit Vermietungen an nahe Angehörige immer aktuell.

 

Einzelunternehmen und Firmenbuch

? Frage > Antwort

Wenn ich mich als Einnahmen-Ausgaben-Rechner ins Firmenbuch eintragen lassen möchte, damit ich einen eigenen Firmennamen wählen kann (z.B. Event e.U.), was muss ich dabei beachten und welche Schritte sind für die Anmeldung beim Firmenbuch erforderlich?

Hat die Eintragung in das Firmenbuch irgendeinen Einfluss auf die Einnahmen-Ausgaben-Rechnung, müsste ich sogar auf Buchführung und Bilanzierung übergehen?

Heinrich A., Leoben

Grundsätzlich gilt, dass unternehmerisch tätige natürliche Personen, also Einzelunternehmer(innen) erst dann zur Eintragung im Firmenbuch verpflichtet sind, wenn sie der Pflicht zur Rechnungslegung nach UGB unterliegen. Diese Verpflichtung besteht, wenn in zwei aufeinander folgenden Geschäftsjahren ein Umsatz von mehr als € 700.00,-- erzielt wird.

Kleinere Einzelunternehmer(innen) können die Eintragung in das Firmenbuch freiwillig vornehmen und diese Eintragung auch wieder löschen lassen.

Der Antrag auf Eintragung in das Firmenbuch muss beim zuständigen Firmenbuchgericht gestellt werden. Nähere Informationen erhalten Sie auf HELP.gv.at.

Der Antrag muss mindestens folgende Angaben enthalten:

Die Firma (also z.B. „Eventveranstaltungen All Over“), die Rechtsform (Einzelunternehmen – e.U.), Sitz, Geschäftsanschrift, Geschäftszweig, Inhaber(in) mit Vor- und Zunamen und Geburtsdatum.

Es ist daher zulässig, einen Fantasienamen als Firma zu verwenden, allerdings muss auf den Geschäftspapieren der wahre Firmeninhaber ersichtlich sein. Bei den Fantasienamen ist jedoch Vorsicht angebracht. So ist es z.B. nicht ratsam, die Worte „Google“ oder „Facebook“ zu verwenden.

Eintragungen von Einzelunternehmen im Firmenbuch müssen übrigens nicht im Amtsblatt der Wiener Zeitung veröffentlicht werden.

Auf die Einnahmen-Ausgaben-Rechnung hat die Firmenbucheintragung keinen Einfluss, denn steuerlich sind nur rechnungslegungspflichtige Unternehmer zur Buchführung und zur Aufstellung des Jahresabschlusses verpflichtet.

 

Betriebsaufgabe und Umsatzsteuer

? Frage > Antwort

Wenn ein Betrieb beendet wird, also eine Betriebsaufgabe vorliegt, fallen auch nachträglich noch Eingangsrechnungen an und  auch Umsätze aus dem Verkauf von Maschinen und Geräten. Der Gewinn wurde bisher durch eine Einnahmen-Ausgaben-Rechnung berechnet. Wie sieht es mit den Vorsteuern aus den nachträglichen Rechnungen  und den nachträglichen Verkauferlösen aus?

Barbara F., Bischofshofen

Bei einer Betriebsaufgabe muss der erzielte Gewinn (bzw. Verlust) zunächst auf dreifache Art ermittelt werden. Bis zum Aufgabestichtag wird der Gewinn durch die Einnahmen-Ausgaben-Rechnung ermittelt. Zum Aufgabestichtag (z.B. 31.12.2014) muss erstmals und letztmals eine Bilanz aufgestellt werden. Damit fällt ein so genannter Übergangsgewinn oder -verlust an. Als dritte Komponente wird ein Aufgabegewinn ermittelt. Üblicherweise besteht dieser Aufgabegewinn in der Differenz zwischen den Buchwerten des Anlagevermögens und den Verkaufserlösen bzw. Entnahmewerten der Anlagegüter.

Dazu die umsatzsteuerlichen Folgen:

Die Verkaufserlöse für die Anlagegüter sind mit 20 % zu versteuern, soweit körperliche bewegliche Anlagegüter betroffen sind, ebenso die Entnahmewerte (Verkehrswerte) für allfällige in das Privatvermögen übernommene Anlagegüter. Nicht steuerbar ist jedoch der Erlös (Entnahmewert) für einen PKW, für den kein Vorsteuerabzug zulässig war. Steuerfrei sind Liegenschaftsverkäufe (Entnahmen) mit Optionsmöglichkeit zur 20 %igen USt und auch alle Wirtschaftsgüter des Finanzanlagevermögens, wie z.B. Wertpapiere oder Beteiligungen. Sollten auch Warenvorräte verkauft bzw. entnommen werden, richtet sich der Steuersatz nach der Art der Waren.

Wurden Anlage- oder Umlaufgüter bei der Betriebsaufgabe entnommen und umsatzversteuert, ist ein etwaiger späterer Verkaufserlös im Privatbereich nicht mehr umsatzsteuerbar, ausgenommen, der Entnahmewert wurde unrealistisch niedrig angesetzt.

Die Unternehmereigenschaft erlischt allerdings nicht sofort am Aufgabestichtag, sondern erst mit der Abwicklung der allerletzten Betriebsvorgänge. Sollte nach der Betriebsaufgabe eine Forderung zur Gänze oder teilweise uneinbringlich werden, so kann die Umsatzsteuer auch nachträglich berichtigt werden. Auch etwaige Nachtragserlöse sind umsatzsteuerpflichtig.

Dazu die Vorsteuer-Folgen:

Vorsteuern aus der (ehemaligen) unternehmerischen Tätigkeit können weiterhin, also auch in Zeiträumen abgesetzt werden, in denen keine Umsätze mehr erzielt werden (UStR 2000, Rz 1806). Vorsteuern aus Eingangsrechnungen, die ein späteres Datum aufweisen (z.B. Betriebsaufgabe 31.12.2014, Eingangsrechnung vom 15.1.2015, betreffend Lieferungen oder Leistungen 2014), sind erst im Zeitpunkt des Rechnungseinganges abzugsfähig. Diese Eingangsrechnungen sind übrigens in der Aufgabebilanz als Verbindlichkeiten zu passivieren. Wenn nach der Betriebsaufgabe keine Umsätze mehr erzielt werden, bzw. nur Umsätze unter € 30.000,--, muss auf die Kleinunternehmer-regelung verzichtet werden. Erst durch diese Option zur Steuerpflicht ist auch ein Vorsteuerabzug aus späteren Eingangsrechnungen möglich.

 

Ausländischer Lieferant

? FRAGE  > Antwort
Unsere Firma hat eine Lieferung an uns selbst verzollt und versteuert, hat die Ware zum freien Verkehr angemeldet und die EUSt bezahlt. Der Lieferort hat sich demnach in das Inland verlagert. Wie muss dieser Lieferant seine Rechnung an uns ausstellen bzw. wie ist er in der Materialverwaltung für diesen Sachverhalt in der Bestellung anzulegen?

Da der Lieferant die Ware selbst in Österreich versteuert (EUSt) und die Ware zum freien Verkehr angemeldet hat, liefert er in Österreich, tätigt somit einen Inlandsumsatz mit 20 % Umsatzsteuer.

Aber Achtung: Handelt es sich um einen ausländischen Lieferungen (kein Wohnsitz, Sitz oder keine Betriebsstätte in Österreich) dann muss die auf der Eingangsrechnung ausgewiesene Umsatzsteuer einbehalten und für diesen Lieferanten an das Finanzamt Graz-Stadt eingezahlt werden, sonst haftet der inländische Warenempfänger für eine nicht abgeführte Umsatzsteuer.

Üblicherweise hat der ausländische Lieferant bereits eine inländische USt-Steuernummer, auf die der einbehaltene USt-Betrag und Anführung des Namens des ausländischen Lieferanten eingezahlt wird. 

 

Vorsteueraufteilung

? Frage  

> Antwort  

Ein Vermieter möchte seine Räumlichkeiten an einen Arzt mit Hausapotheke vermieten. Die Umsätze als Arzt sind ja umsatzsteuerfrei, allerdings ohne Recht auf Vorsteuerabzug. Die Umsätze aus der Hausapotheke sind normal umsatzsteuerpflichtig. Kann das Mietentgelt auf die zwei unterschiedlichen Komponenten „Ordinationsräumlichkeiten“ und „Hausapothekenräumlichkeiten“ hinsichtlich der Umsatzsteuer aufgeteilt werden und was ist dazu notwendig?

 

Maria J., Graz

 

Leider ist die Vermietung von Räumlichkeiten mit oder ohne USt etwas kompliziert geworden. Grundsätzlich ist die Vermietung von Gebäuden bzw. Gebäudeteilen (Räumlichkeiten) zu Nichtwohnzwecken von der Umsatzsteuer unecht befreit, also kein Vorsteuerabzug von den Vorleistungen. Konkret ist daher eine Miete für Ordinationsräume ebenso wie für Hausapothekenräume von der USt befreit und dem Vermieter steht hinsichtlich dieser vermieteten Gebäudeteile kein Vorsteuerabzug zu.

Es gibt zwar die Möglichkeit, für die Vermietung von Räumen (ausgenommen Wohnungen) zur Umsatzsteuerpflicht zu optieren, aber das ist seit 1.9.2012 nur mehr möglich, wenn der Mieter zur Gänze oder nahezu ausschließlich zum Vorsteuerabzug berechtigt ist. Nahezu ausschließlich bedeutet, dass die Berechtigung zum Vorsteuerabzug zu mindestens 95 % gegeben sein muss und das ist bei einer Vermietung an einen Arzt (steuerfreie Umsätze, kein Vorsteuerabzug) mit Hausapotheke (steuerpflichtige Umsätze, Vorsteuerabzug) nicht denkbar.

Eine vertragliche oder nur rechnerische Trennung der Miete in einen Anteil Ordination und einen Anteil Hausapotheke würde meiner Meinung nach vom Finanzamt nicht akzeptiert werden, es sei denn, die Hausapotheke wäre räumlich deutlich von der Ordination getrennt. Üblich ist aber ein gemeinsames Wartezimmer und die Ausgabe der Medikamente durch Dienstnehmer des Arztes, von den gemeinsamen Toiletten ganz abgesehen.

Für den Arzt bedeutet eine Miete ohne Umsatzsteuer keinen direkten Nachteil. Die beim Vermieter nicht abzugsfähigen Vorsteuern könnten allerdings nach Vereinbarung mieterhöhend verrechnet werden.

 

Mieterinvestitionen

? Frage > Antwort

 

 

Wir haben eine gebrauchte Maschine auf 60 Monate geleast. Beim Aufstellen der Maschine fallen noch diverse Kosten an, so vor allem die Kosten des Anschlusses (Rohre, Schläuche) für Lüftung und Wasser, aber auch die Kosten für Unterkunft und Verpflegung der Personen, die für die Überprüfung und Einschulung tätig sind. Es werden geschätzte € 20.000,-- Kosten anfallen. Sind diese Kosten sofort abzuschreiben oder sind sie auf die Leasingdauer zu aktivieren?

 

Renate Z., Murau

Investitionen des Mieters (Leasingnehmers) in ein gemietetes (geleastes) Wirtschaftsgut sind wie Investitionen in eigene Wirtschaftsgüter zu aktivieren, allerdings richtet sich die Abschreibung nach der Miet- bzw. Leasingdauer. Auszuweisen wären diese Investitionen unter den beweglichen Anlagen, z.B. mit der Bezeichnung „Zusatzinvestitionen geleaste Maschine“. Es ist übrigens auch nicht von Bedeutung, ob es sich um ein selbständiges Wirtschaftsgut oder um Bestandteile eines Gebäudes handelt.

 

Erwerbsteuer und Vorsteuer

? Frage > Antwort

In den USt-Richtlinien 4056 und 4057 steht, dass für den ordnungsmäßigen Vorsteuerabzug eine Rechnung nicht notwendig ist? Auf der anderen Seite ist es sehr wichtig, eine richtige UID-Nummer zu haben und diese auf Stufe 2 zu überprüfen. Wie ist das zu verstehen?

 

Grete S., Feldbach

 

Die zitierten Randzahlen betreffen den „Gleichklang“ von Erwerbsteuer, also der Umsatzsteuer aus innergemeinschaftlichen Erwerben und Abzug dieser Erwerbsteuer als Vorsteuer. Da ein innergemeinschaftlicher Erwerb auch bei Fehlen einer Rechnung der Erwerbsbesteuerung unterliegt, führen die USt-Richtlinien aus, dass die geschuldete Erwerbsteuer auch in diesem Fall als Vorsteuer abzugsfähig ist. Die Erwerbsteuer ist allerdings nicht abzugsfähig, wenn es sich um Gegenstände bzw. Unternehmen handelt, für die in Österreich kein Vorsteuerabzug zugelassen ist. Das betrifft vor allem die Personenkraftwagen (mit den üblichen Ausnahmen) und die unecht umsatzsteuerbefreiten Unternehmen (vom Kleinunternehmer bis zur Bank).

Die Notwendigkeit, eine richtige UID-Nummer des Kunden zu haben bzw. die UID-Nummer auf Stufe 2 zu überprüfen, bezieht sich demnach nur auf die Steuerfreiheit der innergemeinschaftlichen Lieferungen. Eine fehlende oder falsche UID-Nummer des Kunden im anderen EU-Staat bedeutet jedenfalls den Verlust der Steuerfreiheit dieser innergemeinschaftlichen Lieferung, nicht aber – im umgekehrten Fall des innergemeinschaftlichen Erwerbes – eine Befreiung von der Erwerbsteuer.

 

Versandhandelsregelung

? Frage > Antwort

Meine Frage betrifft Amazon-Rechnungen, auf denen 20 % österreichische Umsatzsteuer in Rechnung gestellt wird, wobei ich annehme, das erfolgt auf Grund der Versandhandelsregelung. Wenn ich jedoch als Unternehmer mit meiner UID-Nummer bei Amazon einkaufe, müsste ich doch eine Rechnung ohne Mehrwertsteuer erhalten. Ich nehme an, dass die in Rechnung gestellten 20 % USt (oder auch 10 % USt) nicht als Vorsteuer in Anspruch genommen werden können, sondern dass trotzdem ein innergemeinschaftlicher Erwerb gebucht werden müsste?

 

Jutta S., Graz

Ihre Vermutung ist sicher richtig, dass Amazon bei der Lieferungen nach Österreich die Versandhandelsregelung anwendet (bzw. anwenden muss, da die so genannte Lieferschwelle überschritten wird) und dass Amazon die Lieferungen an Nichtunternehmer (also solche ohne UID) mit österreichischer USt (10 % oder 20 %) in Rechnung stellt.

Wenn Sie als Unternehmer bei Amazon einkaufen (Bekanntgabe der richtigen UID-Nummer vorausgesetzt), muss ohne USt fakturiert werden, soweit die Ware aus einem anderen EU-Staat angeliefert wird. Wird österreichische Umsatzsteuer in Rechnung gestellt, dann gibt es in den USt-Richtlinien eine Toleranzregelung, wonach eine gem. § 11 Abs. 12 UStG geschuldete USt (also eine gesondert ausgewiesene USt) als Vorsteuer abgezogen werden kann. Muss der Empfänger jedoch annehmen, dass der Lieferant diese USt bewusst nicht an das Finanzamt abführt (bei Amazon eher nicht zu vermuten), dann ist auch der Vorsteuerabzug nicht zulässig.

Zu empfehlen ist jedenfalls, die Eingangsrechnungen entsprechend korrigieren zu lassen, vorausgesetzt, der Lieferant ist dazu willens und in der Lage.

 

Verpachtung landwirtschaftlicher Flächen

? Frage > Antwort

Ein Bekannter hat zwei Hektar seiner landwirtschaftlichen Fläche, die im Besitz von ihm und seiner Frau ist, zum Zweck der Errichtung einer Photovoltaikanlage an eine Betreibergesellschaft für 25 Jahre verpachtet. Das Entgelt beträgt jährlich € 2.000,-- je Hektar. Fällt diese  Verpachtung unter die Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft bzw. ist die Verpachtung gleich wie die Grundverpachtung für Handymasten zu behandeln?

 

Josef K., Liezen

Nach den ESt-Richtlinien Rz. 4245a stellen Entschädigungen für die „Einräumung des Rechtes der Duldung des Bestandes und der Benützung eines Handymastens auf land- und forstwirtschaftlich genutzten Flächen und Gebäuden“ Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung dar. Gleiches gilt für Windräder. Werbungskosten können nur bei entsprechendem Nachweis abgezogen werden.

Die Pauschalierung für eine „nichtlandwirtschaftliche Nutzungsüberlassung von Grund und Boden“ mit der Entgeltsaufteilung – 70 % als Nutzungsentgelt steuerpflichtig, 30 % als Entschädigung für die Bodenwertminderung steuerfrei – ist nicht anwendbar.

Obwohl Photovoltaikanlagen nicht gesondert angeführt sind, wird in der Rz 5072 allgemein ausgeführt, dass bei der „Vermietung einer Wiese für nichtlandwirtschaftliche Zwecke auf 25 Jahre“ Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung vorliegen.

 

Abbruchkosten

? Frage > Antwort

 

 

Ein Steuerpflichtiger erzielt Einkünfte aus der Vermietung von Grundstücken und Gebäuden. Im Jahr 2013 hat er ein bisher vermietetes und seit Jahren leer stehendes Wohnhaus abgerissen und wollte an dieser Stelle ein neues Gebäude errichten. Im Zuge des Abbruches stürzte allerdings ein Teil der Mauer des Nachbarhauses ein, seither ist die Angelegenheit gerichtsanhängig und eine Entscheidung wird wahrscheinlich erst 2015 vorliegen. Inzwischen gibt es mehrere Varianten, wie diese Baulücke (im Stadtgebiet) bebaut wird und auch eine städteplanerische Lösung ist angedacht.

Meine Frage betrifft die Abbruchkosten von rund € 20.000,--. Macht es Sinn, diese nach § 28 Abs. 2 EStG auf 20 Jahre verteilt abzusetzen?

 

Franz L, Bruck/Mur

Eine Verteilung der Abbruchkosten auf 10 Jahre, wie angedacht, ist schon begrifflich nicht möglich, denn die Verteilung von Aufwendungen auf 10 Jahre betrifft ja nur Instandsetzungskosten, also die weitere Verwendbarkeit eines Gebäudes. Wird abgerissen, liegt keine Instandsetzung mehr vor. Fraglich ist, ob die Abbruchkosten als Werbungskosten bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung gelten. Abbruchkosten eines baufälligen Hauses sind keine Herstellungskosten eines unbebauten Grundstückes, wenn ein Neubau errichtet wird und dieser Neubau weiterhin der Erzielung von Einkünften aus Vermietung und Verpachtung dient. In diesem Fall liegen nach der Literatur sofort absetzbare Werbungskosten vor. Wurde das Gebäude jedoch abgerissen, um das Grundstück privat nutzen zu können, liegen keine abzugsfähigen Werbungskosten vor. Für den Fall, dass die Nutzungsabsicht für künftige Vermietungen nachgewiesen wird und nur teilweise der Nachweis nicht erbracht werden kann, sind die Kosten aufteilen.

Im konkreten Fall müsste durch entsprechend dokumentierte Projektpläne die künftige Nutzung eines Neubaues für Vermietungszwecke nachgewiesen werden.

 

Kassabuch

? Frage: ► Antwort
In unserer Firma ist die Frage aufgetreten, ob ein Kassenbuch täglich abgeschlossen werden muss, wenn nur zwei bis drei Buchungen anfallen. Die Aufzeichnungen werden zwar sofort in das Kassabuch eingetragen, aber muss das Kassabuch einen täglichen Saldo aufweisen oder kann es beispielsweise auch wöchentlich abgeschlossen werden?

 

Hans A., Graz

 

Die steuerlichen Bestimmungen über die Führung von Büchern und Aufzeichnungen sehen zwar die vollständige, richtige und auch zeitgerechte Verbuchung bzw. Aufzeichnung aller Geschäftsfälle vor, jedoch ist mir keine Bestimmung bekannt, wonach in einem händisch geführten Kassabuch auch der tägliche Saldo ausgewiesen sein muss.

Händisch geführte Kassabücher sind selten geworden, und elektronische Kassabücher weisen generell nach jeder Kassabuchung den Saldo aus. Sollte ein Mitglied ihrer Firma für eine so genannte „Portokassa“ zuständig sein, wird diese Dame/dieser Herr laufend kontrollieren, ob der „Papiersaldo“ mit dem tatsächlichen Kassastand übereinstimmt.

Wird jedoch ein größerer Teil der Geschäftsfälle bar abgewickelt und ist keine Registrierkasse im Einsatz, ist die Aufzeichnung des Kassa-Endbestandes schon deswegen erforderlich, weil die (vereinfachte) Ermittlung der Tageslosung nur mit Hilfe des Endbestandes möglich ist.

Das Steuerrecht akzeptiert u.a. eine monatsweise Verbuchung der Geschäftsfälle (also von UVA zu UVA), daher wird in händisch geführten Kassabüchern meist nur der Monatsendbestand an Bargeld aufgezeichnet. Wichtig ist vor allem die vollständige Aufzeichnung der Bareingänge.

 

Betriebsausgabenpauschale

? Frage: ► Antwort

Die Gesellschafter einer Architekten-GmbH sind zugleich Geschäftsführer der GmbH und erhalten für ihre Tätigkeit monatliche gleich bleibende Entschädigungen. Auf diesen Abrechnungen wird auf die jeweiligen Projekte Bezug genommen.

Meine Frage betrifft die Einkommensteuererklärungen der Gesellschafter. In welcher Höhe kann das Betriebsausgabenpauschale geltend gemacht werden. Alle Gesellschafter sind wesentlich, also mit mehr als 25 % beteiligt. Das Betriebsausgabenpauschale für wesentlich beteiligte Gesellschafter beträgt (nur) 6 %, für Architekten bzw. Zivilingenieure jedoch 12 %. Welche Tätigkeit hat Vorrang, die Geschäftsführer-Tätigkeit oder die Tätigkeit als Architekten bzw. Zivilingenieure?

 

Gudrun S., W. Neustadt

Die ESt-Richtlinien sagen in der Randzahl 4114b Folgendes aus:

Bei den Einkünften gem. § 22 Z 2 EStG (betrifft vor allem wesentlich beteiligte Gesellschafter-Geschäftsführer) beträgt das Betriebsausgabenpauschale 6 %, wobei es auf die Tätigkeit nicht ankommt. Zitiert wird auch das VwG Erkenntnis vom 25.6.2007, 2002/14/0100 betreffend einen wesentlich beteiligten Gesellschafter-Geschäftsführer.

Nach dieser kurzen Ausführung in den Richtlinien ist daher die Funktion als Geschäftsführer entscheidend, nicht die (hauptberufliche) Tätigkeit als Architekt oder Ziviltechniker. Natürlich ist eine von der Geschäftsführung exakt abgrenzbare Abrechnung von konkreten Leistungen im Zusammenhang mit der beruflichen Tätigkeit vorstellbar, dagegen spricht aber eine monatlich in gleicher Höhe bezahlte Entschädigung, wie im konkreten Fall geschildert.

 

Subvention und Umsatzsteuer

? Frage: ► Antwort
Eine unserer Gesellschaften erhielt von einer staatlichen Forschungsförderungsstelle eine Förderung, wobei diese Subvention in zwei Teilbeträgen ausbezahlt wurde. Können solche Förderungen steuerbare Umsätze darstellen?

Meine Ansicht ist, dass diese Beträge nicht steuerbar sind und dass daher auch keine Umsatzsteuer zu entrichten ist. Im Vertrag mit der Förderungsstelle steht u.a. dass die geförderten Kosten nur mit den Beträgen ohne USt vergütet werden, soweit diese Beträge als Vorsteuern abgezogen werden konnten. Auch wenn das die vergüteten Kosten und den Vorsteuerabzug betrifft, entnehme ich daraus, dass die Förderung nicht der Umsatzsteuer unterliegt.

 

Regina K., Villach

 

Subventionen und Förderungen aller Art von öffentlich rechtlichen Institutionen sind grundsätzlich nicht umsatzsteuerbar, da für diese Zuwendungen (Zuschüssen) keine Gegenleistung des geförderten Unternehmens vorliegt. Es liegt daher kein umsatzsteuerbarer Leistungsaustausch vor. Ausgenommen von dieser Nichtsteuerbarkeit sind nur Fälle, bei denen sich der Förderungsempfänger zu konkreten Gegenleistungen verpflichtet, wie z.B. den Betrieb eines Golfplatzes zu ganz bestimmten Zeiten.

Es ist daher – wie im Normalfall – davon auszugehen, dass die betreffende Förderung ohne wirtschaftliche Gegenleistung erfolgt und daher keine USt-Pflicht gegeben ist.

Dass die Förderungsstelle nur Nettokosten (also ohne abzugsfähige Vorsteuern) vergütet, hat mit der Steuerbarkeit der erhaltenen Zuwendung nicht direkt etwas zu tun, allerdings ist es von Bedeutung, was gefördert wurde. Sind aktivierungspflichtige Investitionen betroffen, müssen die Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten dieser Wirtschaftsgüter um die erhaltenen Subventionen gekürzt werden. Unternehmensrechtlich erfolgt das über einen eigenen Passivposten „Erhaltene Subventionen“, der laufend über Ertrag aufzulösen ist.

 

Mietauto für Dienstnehmer

? Frage: ► Antwort

Wir verwenden Mietautos sowohl für die Verwendung durch Dienstnehmer als auch durch den Dienstgeber. Jetzt ist die Frage aufgetaucht, wie es in diesem Fall mit dem Vorsteuerabzug für diese Mietautos aussieht. Kann ein Vorsteuerabzug geltend gemacht werden?

 

Hildegard K., Leoben

Alle Vorsteuern, die im Zusammenhang mit der Miete von Personenkraftwagen, Kombis oder Krafträdern stehen, sind gem. § 12 Abs.2 Z 2 USt nicht abzugsfähig. Das betrifft alle Formen der Miete und ebenso das Kfz-Leasing. Von diesem Abzugsverbot gibt es jedoch eine Reihe von  Ausnahmen, sowohl für die Art von Fahrzeugen als auch für die Verwendung der Fahrzeuge (z.B. als Vorführfahrzeuge, Taxis, Fahrschulen, gewerbliche Vermietung, Hotelwagen u.a.).

Klein-LKW und Kleinbusse berechtigen dann zum Vorsteuerabzug, wenn sie den steuerlichen Vorschriften entsprechen. Dazu gibt es ausführliche Verordnungen des BMF. Das BMF veröffentlicht und aktualisiert auf seiner Homepage die umfangreiche Liste der Klein-LKW und Kleinbusse, die zum Vorsteuerabzug berechtigen.

Vorsteuern aus Taxirechnungen für Betriebsfahrten sind übrigens abzugsfähig, da hier Beförderungsleistungen vorliegen.

 

 

Innergemeinschaftlicher Erwerb

? Frage: ► Antwort

Ich habe einen Fall aus der Gastronomie, ein Betrieb in Österreich, der immer wieder in Slowenien und Italien verschiedene Lebensmittel und Getränke eingekauft und die dann selbst mit dem Fahrzeug nach Österreich gebracht werden. Erfolgt der Einkauf bei einem slowenischen oder italienischen Großhändler, gibt es keine umsatzsteuerlichen Fragen. Die Rechnungen werden ordnungsgemäß mit beiden UID-Nummern und mit Hinweis auf die innergemeinschaftliche Lieferung ausgestellt. Es liegen daher innergemeinschaftliche Erwerbe vor.

Es gibt aber auch Kassabelege von slowenischen Einzelhandelsketten, bei denen Lebensmittel eingekauft und dann in Österreich im Restaurant verwendet werden. Diese Kassazettel sind alle ohne UID-Nummer des österreichischen Unternehmers und es werden alle Belege mit slowenischer USt ausgestellt.

Müssen jetzt alle diese Barbelege korrigiert werden (UID-Nummer des österreichischen Unternehmers, Belege ohne slowenische USt) oder soll einfach der bezahlte Bruttobetrag als Wareneinkauf verbucht werden? Hat diese Verbuchung keine Auswirkung auf die UVA?

Johanna P., Völkermarkt

Lieferungen eines Unternehmers aus einem anderen Mitgliedstaat der EU (dazu zählen natürlich auch die Einzelhandelsbetriebe der Lebensmittelketten in Slowenien) an einen österreichischen Unternehmer für seine unternehmerischen Zwecke gelten als innergemeinschaftliche Erwerbe und unterliegen der Erwerbsteuer, auch wenn der Erwerber keine UID-Nummer verwendet hat. Diese Erwerbsteuer ist im Normalfall als Vorsteuer abzugsfähig, ausgenommen bei unecht umsatzsteuerbefreiten Umsätzen.

Die slowenische Umsatzsteuer kann auf Antrag von der slowenischen Finanzverwaltung im Erstattungsverfahren rückvergütet werden, es gibt aber häufig Probleme mit dem Hinweis, dass Rechnungsberichtigungen möglich gewesen wären.

Gebucht wird der Wareneinkauf brutto, also inklusive slowenischer Umsatzsteuer. Wird diese USt erstattet, liegt ein sonstiger Ertrag vor. Alternativ kann auch netto verbucht und die slowenische USt als Forderung aktiviert werden (wenn die Erstattung auch tatsächlich erfolgt bzw. sicher ist).

Zur Frage Umsatzsteuervoranmeldung (UVA):

Auch diese Wareneinkäufe (Kassazettel) sind in der UVA als Erwerbsteuer und als Vorsteuer aus i.g. Erwerben auszuweisen.

 

 

Baustelle in Russland

? Frage: ► Antwort

Unser Unternehmen erbringt Bauleistungen in Russland und wir haben einen österreichischen Unternehmer als Subunternehmer mit Fliesenlegearbeiten beauftragt. Dass die Rechnung der Fliesenlegefirma an unsere Firma ohne USt auszustellen ist, ist uns klar. Meine Frage ist aber:

Ist die auf der Rechnung ausgewiesene Leistung als Bauleistung oder als Reverse-Charge-Verfahren zu behandeln?

 

Monika H., Wel

Das Unternehmen, das für Sie auf der Baustelle in Russland die Fliesenlegearbeiten durchführt, erbringt eine Werkleistung im Ausland. Diese Rechnung ist, wie Sie richtig schreiben, nicht mit österreichischer USt auszustellen. Die Fliesenfirma leistet an Ihre Firma in Russland, daher liegt ein Umsatz mit Leistungsort Russland vor.

Leider kenne ich das russische Umsatzsteuerrecht nicht, aber ich gehe davon aus, dass auch in Russland Bauleistungen dem Übergang der Steuerschuld (also dem Reverse-Charge-System) unterliegen.

Die in der Eingangsrechnung der Fliesenfirma ausgewiesene Leistung ist ein „Auslandsumsatz“, unterliegt also in Österreich nicht dem Übergang der Steuerschuld, also kein Ausweis der „Reverse Charge“ in der österreichischen UVA.